Bauprodukte prüfen, ohne im Hin und Her zu versinken
- Nina Albrecht
- 17. Juni
- 2 Min. Lesezeit
Beim Prüfen von Bauprodukten geht viel Zeit für Rückfragen und Datenblattsuche verloren – woran das liegt und wie sich der Aufwand spürbar senken lässt.

«Erfüllt dieses Produkt die Anforderung?»
Eine einzige Frage – und schon beginnt es. Der Nachhaltigkeitsberater fragt beim Projektteam nach, das Projektteam beim Unternehmer, der Unternehmer beim Hersteller. Ein Datenblatt fehlt, eine Angabe ist veraltet, jemand ist abwesend. Tage später kommt eine Antwort zurück – und löst gleich die nächste Frage aus. Wer in einem Nachhaltigkeitsprojekt Bauprodukte prüft, verbringt einen erstaunlich grossen Teil der Zeit nicht mit Prüfen, sondern mit Warten und Nachhaken.
Was dieses Hin und Her kostet
Ein einzelnes Bauprodukt von Hand zu prüfen dauert schnell 20 Minuten – im ungünstigen Fall bis zu zwei Stunden, etwa wenn man am Ende in der Telefonschlaufe eines Herstellers landet. Auf ein Projekt mit rund 500 Produkten gerechnet, summiert sich das schnell auf gegen 500 Stunden. Zeit, die verrechnet wird – für eine Aufgabe, die ehrlich gesagt niemand gerne macht.
Warum es überhaupt entsteht
Der Grund ist einfach: Die Informationen zu einem Bauprodukt liegen nirgends an einem Ort. Sie verteilen sich auf Mail-Anhänge, Hersteller-Websites, PDF-Ordner und die Köpfe einzelner Beteiligter. Jeder hat einen anderen Ausschnitt, niemand das ganze Bild. Sobald etwas unklar ist, bleibt nur: jemanden anschreiben und hoffen, dass die Antwort vollständig zurückkommt. Meist tut sie das nicht – und die Schlaufe beginnt von vorn.
Was sich ändert, wenn die Produktdaten schon da sind

Genau hier setzt Materius an. Wer ein Bauprodukt aufruft, hat die Eigenschaften und Datenblätter sofort vor sich – ohne sie beim Hersteller anzufordern oder aus dem Postfach zu kramen. Konforme Produkte lassen sich direkt finden, und die Dokumentation für die Zertifizierungsstelle entsteht gleich mit. Ein grosser Teil der Rückfragen dreht sich um Angaben, die längst existieren und nur nicht griffbereit sind. Liegen sie bereit, fällt das Hin und Her weg.
Vom Nachhaken zum Prüfen
Materius ist die zentrale Stelle, um nachhaltige Bauprodukte auszuwählen, zu prüfen und zu dokumentieren. Je mehr Informationen von Anfang an am Produkt hängen, desto weniger müssen Berater und Projektteams sie sich gegenseitig zuspielen. Das Ziel ist nicht, die Anforderungen zu vereinfachen – die sind sinnvoll. Das Ziel ist, dass die Zeit in die fachliche Beurteilung fliesst und nicht in die Frage, wer wem noch welche Unterlage schickt.
In welcher Phase verlieren Sie aktuell am meisten Zeit – Projektierung, Ausschreibung oder Realisierung? Wir hören gerne, wo bei Ihnen das meiste Hin und Her entsteht.

